Erste Promotion am DZA abgeschlossen

Zwei Wissenschaftler feiern eine Promotion, ein Mann sitzt im Rollstuhl.

Großer Erfolg für die Detektorforschung am DZA: In Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Physik der TU Dresden wurde die erste Promotion am DZA erfolgreich abgeschlossen. 

In seiner Dissertation forschte Conrad Winkler (r.) unter der Leitung von Dr. Johannes Benduhn (l.) und Prof. Karl Leo (TU Dresden) an neuartigen optischen Sensoren, die künftig das Herzstück moderner Kamerasysteme bilden könnten. Dabei nutzte er innovative Halbleiter wie organische Moleküle und kolloidale Bleisulfid-Quantenpunkte (PbS Nanopartikel), um daraus hocheffiziente optische Sensoreinheiten zu bauen. Man kann sich diese Detektoren als die einzelnen „Pixel“ eines Bildsensors vorstellen, die Licht in elektrische Signale umwandeln. Über das Potenzial seiner Arbeit sagt der Absolvent: 

„In der Astrophysik jagen wir oft extrem schwachen Lichtsignalen aus den Tiefen des Alls hinterher. Wenn unsere neuen Halbleiter dort funktionieren, werden sie auch die Bildsensoren in unserem Alltag – vom Smartphone bis zur Medizintechnik - revolutionieren können.“

Diese Grundlagenforschung am DZA bildet das Fundament für die nächste Generation von Bildsensoren. Die Technologie ist zwar auf die extremen Anforderungen der Astronomie ausgerichtet, eröffnet aber zugleich große Chancen für industrielle Anwendungen und den Transfer in die regionale Wirtschaft. 

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