Girls’Day im DZA: 16 Schülerinnen tauchen in Forschung ein

Beim diesjährigen Girls’Day sind 16 Schülerinnen aus Görlitz und Niesky im Deutschen Zentrum für Astrophysik zu Gast gewesen.
Die Mädchen im Alter von zwölf bis 15 Jahren aus Görlitz und Niesky sind im Zentrum für Technologieentwicklung (ZTE) des DZA selbst aktiv geworden und diesen Fragen nachgegangen:
Wie entstehen Bilder aus dem Weltall? Wie werden Signale aus den Tiefen des Universums empfangen? Welche Rolle spielt Silizium für moderne Technologien?
Im ZTE lernten sie an drei Stationen zentrale Bereiche der Forschung kennen:
Sie konnten erfahren, wie aus Silizium leistungsfähige Mikrochips entstehen, wie Bildsensoren Licht in digitale Signale umwandeln und wie in der Radioastronomie selbst schwächste Signale aus dem All empfangen und verarbeitet werden.
„Es ist wichtig zu wissen, dass es nicht den einen Weg in die Wissenschaft gibt. Man kann sich zum Beispiel für Ingenieurwesen, Programmierung oder Mathematik entscheiden und diese Fächer studieren - und so dazu beitragen, das Universum zu erforschen.“
so Stella Vješnica aus dem Detektorlabor im Zentrum für Technologieentwicklung.

Wie aus unsichtbaren Signalen auswertbare Daten werden, konnten die Schülerinnen ebenfalls nachvollziehen: In der Radioastronomie arbeiten Forschende mit extrem schwachen Signalen aus dem Universum, die mithilfe moderner Technologien messbar gemacht und anschließend analysiert werden.
Der direkte Einblick in die Welt der Forschung zeigt: Naturwissenschaft ist nicht abstrakt, sondern erlebbar und kann der erste Schritt für eine eigene Zukunft im MINT-Bereich sein. Genau das ist unser Ziel.