ZukunftsStation Weißwasser: DZA startet Radioastronomie-Projekttage
In Weißwasser wandelt sich gerade ein Ort mit Historie zu einer ZukunftsStation. Wir dürfen diese neuen Möglichkeiten seit dem 25. Februar mit Leben füllen und ausgestalten - gemeinsam mit dem Verein der Station Weißwasser.
Jungen und Mädchen zweier Oberschulklassen aus Krauschwitz und Weißwasser sind in die Welt der Wellen, Schwingungen und Radiostrahlung/-wellen eingetaucht. Hobbyastronomen der Lausitzer Sternfreunde haben für den Nachwuchs Sonne, Mond und Venus mit verschiedenen Teleskopen in den Fokus gerückt. Auch wenn einige Kinder sagen, "Mathe und Physik sind nicht gerade meine Lieblingsfächer“ – wir wollen gerade dort Faszination stiften, wo Naturwissenschaften im Unterricht manchmal zu kurz kommen: mit Experimenten und Technik zum Anfassen.
„Wir sind dafür auf starke und etablierte Bildungspartner wie die Station in Weißwasser angewiesen. Gemeinsam wollen wir Wissenschaft überregional erlebbar werden lassen“,
sagt Stefan Ohm, Leiter der Abteilung Regionale Vernetzung beim DZA.
Der Verein "Station für Technik, Naturwissenschaften, Kunst – Weißwasser“ begeistert mit seinen Vorläufern seit 1953 in der „Station" junge Menschen. Künstlerisch-spielerisch geht es auf Entdeckungsreise in die Welten von Physik, Chemie, Biologie, Geowissenschaften oder "Astronomie – die älteste Naturwissenschaft der Welt“, wie Christian Stegmann als Mit-Initiator des DZA betont. Das DZA möchte Kinder und Jugendliche für die gesamte Bandbreite dieser Fächer begeistern und so auch Nachwuchs für das DZA in der Lausitz gewinnen.

Martin Schwinzerl hat den Tag maßgeblich inhaltlich geplant:
„Dieser Projekttag war wichtig für uns. Erstmals konnten wir ein aufeinander aufgebautes Vermittlungsformat zur Radioastronomie mit Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Klassen in der Station testen. Das hilft uns, Angebote gemeinsam mit engagierten Lehrerinnen und Lehrern aus der Lausitz zu verfeinern. So möchten wir künftig regelmäßig jungen Menschen einen kreativen und motivierenden Zugang zu wissenschaftlichen Themen ermöglichen“,
sagt er. Bernd Frommelt, Vereins-Chef der Station, freut sich:
"Es war eine gute Premiere für solche Projekttage und viele waren sehr zufrieden – eine Blaupause für künftige Projekte.“

Den Workshoptag in der Station ließen sich die Weißwasseraner Oberbürgermeisterin Katja Dietrich, Claudia Zeitler, LL.M. (SMIL) und Sachsens Wissenschafts-Staatssekretärin Dr. Heike Graßmann nicht entgehen.
“Seit Jahrzehnten wird hier mit Leidenschaft in Jugend- und Bildungsarbeit investiert. Mit dem DZA und seiner Mission, junge Menschen für Technologieentwicklung und Astrophysik zu begeistern, haben wir den perfekten Anknüpfungspunkt, um Begeisterung zu entfachen, Ideen wachsen zu lassen und Zukunft erlebbar zu machen“,
sagt Heike Graßmann.